Naturheilpraxis in Berlin - Blankenburg MECFS

 

MECFS Blankenburg Berlin

Naturheilkundliche Behandlungen bei ME/CFS


Gibt es erfolgreiche Behandlungen bei ME/CFS? Meine Antwort lautet ja. Und so lange auch manchmal Prozesse dauern und man sich gegenseitig sehr schätzt und sogar ans Herz gewachsen ist, freue ich mich über jeden Patienten mit ME/CFS, der mich verlässt mit den Worten: „Frau Dubsky mir geht es so gut, ich brauche sie erstmal nicht mehr!!!“ Das macht mir jedes Mal Gänsehaut und mich ein bisschen glücklich.

Wenn Sie einen oder eine Betroffene mit ME/CFS kennen, leiten Sie gern meinen Newsletter weiter, denn es gibt Wege, wie wir dem Körper wieder aufhelfen können. Sanft, ganzheitlich und respektvoll. Sind Sie selbst betroffen, zögern Sie nicht.

Jeder Mensch ist individuell – und genauso individuell sollte auch eine Therapie sein. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zum Leben passen und realistisch umsetzbar sind. Besonders erfüllend ist es für mich, wenn Patientinnen und Patienten wieder mehr

Ganzheitliche Begleitung bei ME/CFS in meiner Praxis

ME/CFS ist keine Einbildung – und keine „psychische Krankheit“. Es braucht Zeit, Feingefühl und gezielte Unterstützung, um wieder in eine bessere Regulation zu kommen. ME/CFS ist so komplex, dass in der Schulmedizin oft die Ressourcen fehlen zu behandeln, aber auch nicht immer ausreichende Behandlungsmethoden oder Behandlungsmöglichkeiten bestehen. Es Bedarf einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild und eben auch eine sehr individuelle, sanfte und geduldige Herangehensweise bzw. Therapie. In meiner Praxis setze ich auf eine stufenweise, sanfte Therapie, die sich nach dem Energielevel jedes einzelnen betroffenen richtet: Dazu gehört natürlich die Diagnostik- gern auch durch mitgebrachte Befunde oder durch spezifische Laboruntersuchungen in meiner Praxis. Aber ohne geht es nicht. •Mitochondrienfunktion, Q10, NADH, Aminosäuren •Entzündungsparameter (z.?B. IL-6, CRP, Calprotectin) •Immunstatus, EBV-Serologie, Virenlasten •Schilddrüse, Nebenniere (Cortisol-Tagesprofil, DHEA) •Darmdiagnostik (Zonulin, Mikrobiom, Histamin) •Schwermetalle / Toxine / Histamin-Belastung Mit den Ergebnissen wird von mir ein individueller, sehr sanfter und gut kontrollierter Therapieplan erstellt. •Mitochondrien-Unterstützung: Coenzym Q10, NADH, B-Vitamine, Magnesiumtaurat, Carnitin, PQQ •Regulation der Virenbelastung, Spikes, Impfbelastung •Immunmodulation z.?B. durch Mikroimmuntherapie, Vitamin D, Selen •Darmsanierung: antientzündlich, individuell verträglich •Atem- und Vagusnervtraining, Entspannungsverfahren •Infusionstherapien (z.?B. Vitamin C, Aminosäuren, ATP, Ernergiebox) •Sanfte Phytotherapie: z.?B. Ashwagandha, Rhodiola, Passionsblume, Melisse •Rifetech-Frequenz und Plasma-Frequenz-Therapie •Pacing-Beratung: Energiemanagement im Alltag Den Therapieplan besprechen wir gemeins in Blankenburg.

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere Erkrankung



Das Thema ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) liegt mir sehr am Herzen. Es gibt in Deutschland fast 700.000 offiziell Betroffene. Schätzungen gehen davon aus, dass es nochmal so viele Menschen mit ME/CFS sind, aber eine andere Diagnose erhalten haben und die Zahlen haben sich seit 2020 fast verdreifacht.

Warum ist es für mich eine Herzensangelegenheit, Betroffene mit dieser Erkrankung zu unterstützen? Wer Betroffene mit ME/CFS kennt, weiß, dass das Leben eben alles andere, aber eben nicht mehr lebenswert scheint. Es geht fast nichts mehr und nicht selten kommt dieser Einbruch fast plötzlich und stetig zunehmend. Betroffene mit ME/CFS können nicht mehr für sich sorgen, benötigen ständig Hilfe und Unterstützung, können natürlich dadurch auch die eigenen Kinder und Lebenspartner nicht mehr begleiten. Ertragen normale Umweltgeräusche kaum noch. Jede Aktivität wird zur Qual. Arbeiten und ein soziales Leben ist gar nicht mal mehr denkbar. Es ist eine schreckliche Situation.

Menschen mit ME/CFS fühlen sich seit Wochen oder Monaten erschöpft – auf eine Weise, die sich nicht durch Schlaf, Urlaub, Auszeit oder Ruhe bessert. Betroffene fühlen sich mehr als nur „ausgebrannt“, haben Konzentrationsprobleme, Schmerzen oder das Gefühl, ihr Körper könne sich von kleinsten Belastungen wie etwas Essen oder Zähneputzen nicht mehr erholen.

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine komplexe, oft unterschätzte Erkrankung, die Körper, Geist und Alltag tiefgreifend beeinflussen kann.MECFS

Was sind mögliche Ursachen für ME/CFS?

ME/CFS ist meist ein multifaktorielles Geschehen. Auslöser können sein: •Virusinfektionen wie Epstein-Barr-Virus (EBV), Herpesviren, Influenza, COVID-19 •Impfreaktionen – z.?B. nach Grippe- oder COVID-Impfung •Bakterielle Infektionen (Borreliose, Chlamydien, Mykoplasmen u.a.) •Chronischer Stress oder Trauma (emotional, körperlich, psychisch) •Unfall, Operation, Geburt oder andere körperliche Extrembelastungen •Umweltbelastungen: z.?B. Schimmel, Toxine, Schwermetalle •Störungen des Mikrobioms (Darmflora), Leaky Gut, Histaminproblematik •Mitochondriopathien – Störungen der Zellenergieproduktion •Autoimmunprozesse oder stille Entzündungen •Nach Einnahme von Medikamenten, Chemo- oder Strahlentherapien •Und anderes Die Folge ist oft ein „Abschalten“ des Körpersystems zur Selbstschutz – mit weitreichenden Konsequenzen für Energie, Immunregulation und Nervenfunktion.

Was sind typische Symptome bei ME/CFS?

•Tiefe, körperliche Erschöpfung, die nicht durch Ruhe besser wird •Post-Exertional Malaise (PEM): Verschlechterung nach kleinster körperlicher oder geistiger Anstrengung – oft erst zeitverzögert •Kognitive Einschränkungen (Brain Fog): Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen •Nicht erholsamer Schlaf •Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen •Polyneuropathien •Schwindel, Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, Herzrasen •Licht-, Geräusch- oder Reizempfindlichkeit •Reizdarmsymptomatik, Nahrungsmittelunverträglichkeiten •Depressive Verstimmung, Ängste, Nervosität •Überreaktionen auf Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder Umweltreize Diese Beschwerden können sich wellenartig zeigen und sind in ihrer Intensität sehr individuell – sie betreffen Frauen wie Männer, Kinder wie Erwachsene. Ich schaue mit Ihnen gemeinsam hin in meiner Prax in Blankenburg.

 

Immunsystem Blankenburg

Immunsystem

Immunsystem unter Dauerstress - wenn die natürliche Regulation erschöpft


Ein starkes Immunsystem ist die Grundlage unserer Gesundheit. Es schützt uns vor Infekten, reguliert Entzündungen, unterstützt die Zellgesundheit, beeinflusst unsere Energie und steht in enger Verbindung mit Psyche, Darm, Stoffwechsel und Nervensystem. Wenn das Immunsystem gut reguliert ist, kann der Körper angemessen auf Belastungen reagieren – aktiv, wenn Schutz notwendig ist, und ruhig, wenn Regeneration gebraucht wird.

Heute steht das Immunsystem jedoch bei vielen Menschen unter dauerhafter Anspannung. Emotionaler Stress, körperliche Überforderung, chronische Infekte, Viren, Bakterien, Parasiten, Umweltgifte, Darmfehlbesiedlungen, Mikronährstoffmängel, ungesunde Ernährung, Schlafmangel, Alkohol oder anhaltende Entzündungsreize können dazu führen, dass das Immunsystem ständig aktiviert bleibt.

Wie im Yin und Yang braucht auch das Immunsystem den Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe. Fehlt diese Erholungszeit über längere Zeit, kann das Immunsystem erschöpfen, seine natürliche Steuerung verlieren und zunehmend fehleranfällig reagieren.

Darmsanierung Blankenburg

Darmsanierung

Naturheilkundliche Begleitung bei Darmsanierung



Eine gute Darmsanierung braucht Ruhe, Konsequenz und eine klare Strategie. Es geht nicht darum, Beschwerden kurzfristig zu überdecken, sondern die Grundlage für mehr Stabilität zu schaffen: eine ruhigere Verdauung, eine stärkere Darmschleimhaut, eine bessere Nährstoffaufnahme, ein entlastetes Immunsystem und mehr Energie im Alltag.

In meiner Naturheilpraxis begleite ich Menschen mit Blähbauch, Reizdarm, Leaky Gut, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Erschöpfung, Infektanfälligkeit und wiederkehrenden Entzündungen ganzheitlich und individuell. Im Mittelpunkt steht dabei die Darmsanierung als persönlicher Aufbauprozess: sorgfältig geplant, laborbasiert begleitet und an die individuelle Situation angepasst.
Dabei verbinde ich moderne Labordiagnostik mit naturheilkundlicher Therapie, Mikronährstoffmedizin, Darmtherapie, Infusionen, Frequenztherapie und einem achtsamen Blick auf Stress, Psyche, Ernährung, Leber und Immunsystem. Denn der Darm ist kein isoliertes Organ. Er steht in enger Verbindung mit dem gesamten Körper.

- Ernährungsanpassung
- wichtigen Substanzen zum Schleimhautaufbau und zur Regulation
- unterstützenden oralen Präparaten
- Infusionen bei Bedarf
- Frequenztherapie zur ganzheitlichen Begleitung
- Maßnahmen zum Stressabbau
- regelmäßigen Kontrollen und Verlaufskontrollen im Labor

Die gute Nachricht ist: Für den Darm lässt sich oft sehr viel tun. Mit einer gründlichen Diagnostik, einer individuell abgestimmten Darmsanierung und einer konsequenten Begleitung sind häufig deutliche Verbesserungen möglich - bei Verdauung, Energie, Immunsystem und oft auch beim seelischen Wohlbefinden.

Was bedeutet Leaky Gut? Leaky Gut beschreibt eine gestörte Darmbarriere, bei der die Schutzfunktion der Darmschleimhaut beeinträchtigt sein kann.

Kann Stress die Darmgesundheit beeinflussen? Ja, chronischer Stress kann die Darm-Hirn-Achse, die Immunregulation und die Barrierefunktion des Darms beeinflussen.

Wann ist eine Koloskopie sinnvoll? Eine Koloskopie kann wichtig sein, wenn Beschwerden unklar oder anhaltend sind oder Warnzeichen wie Blut im Stuhl, Gewichtsverlust oder starke Schmerzen auftreten.

Welche Rolle spielt der Darm für die Psyche? Der Darm steht in enger Verbindung mit dem Nervensystem. Deshalb können Verdauung, Reizdarm, Erschöpfung, Stress und Stimmung eng miteinander verbunden sein.

Vereinbaren Sie gern einen Termin, wenn Sie Ihre Darmbeschwerden ganzheitlich abklären und Ihre Darmsanierung individuell begleiten lassen möchten.

Burnout Blankenburg

BurnoutEin zentraler Schlüssel bei Burnout sind die Mitochondrien. Sie sind die kleinen Kraftwerke unserer Zellen und produzieren ATP – also die Energie, die jede Zelle für ihre Arbeit benötigt. Ohne ausreichend ATP fehlt dem Körper Kraft. Dann können Muskeln, Gehirn, Immunsystem, Hormonsystem, Verdauung und Nervensystem nicht mehr optimal arbeiten.
Wenn Mitochondrien durch Dauerstress, Infekte, Entzündungen, oxidativen Stress, Nährstoffmängel, Medikamente, Umweltbelastungen oder chronische Erkrankungen geschwächt werden, kann sich dies als Burnout, tiefe Erschöpfung, Muskelschwäche, Konzentrationsmangel, Belastungsintoleranz, Schlafstörung oder emotionale Überforderung zeigen.

Bei Burnout reicht es daher oft nicht, nur „mehr Ruhe“ zu empfehlen. Der Körper braucht gezielte Unterstützung auf Zellebene.

In meiner Praxis schaue ich deshalb genau: Welche Nährstoffe fehlen? Gibt es Hinweise auf Entzündungen? Ist das Immunsystem überlastet? Gibt es Mängel an Vitamin D, B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Selen, Eisen, Coenzym Q10 oder anderen wichtigen Substanzen? Wie steht es um Schilddrüse, Leber, Darm, Hormonsystem und Stressregulation?

Eine moderne Labordiagnostik kann helfen, die Ursachen von Burnout besser zu verstehen. Denn wenn sichtbar wird, was dem Körper fehlt und welche Systeme überlastet sind, kann die Therapie gezielter, individueller und nachvollziehbarer aufgebaut werden.

Gürtelrose Blankenburg

Gürtelrose

Ist das Immunsystem schwach, kann Gürtelrose ausbrechen!



Das Varizella-Zoster-Virus verbleibt nach einer früheren Windpockeninfektion dauerhaft im Körper, vor allem in den Nervenzellen. Solange das Immunsystem stabil arbeitet, bleibt das Virus meist ruhig.

Gerät die Abwehr jedoch deutlich aus dem Gleichgewicht – zum Beispiel durch starken Stress, Erschöpfung, Infekte, chronische Belastungen, höheres Alter, Nährstoffmängel oder eine geschwächte Immunregulation – kann das Virus wieder aktiv werden.

Eine Gürtelrose ist deshalb häufig ein Zeichen dafür, dass der Körper nicht ausreichend stabil regulieren kann und gezielte Unterstützung braucht - bei Gürtelrose in

Corona Blankenburg

Corona

Immer wiederkehrende Coronainfektionen schwächen unser Gesamtsystem



Wiederholte Corona-Infektionen können verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann man sich erneut mit Corona infizieren, zum anderen verändert sich das Virus durch Mutationen immer wieder und verbleibt stabiler in unserer Umgebung als zum Beispiel das Grippevirus, welches deutlich saisonaler auftritt.

Zusätzlich gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass das Virus ähnlich wie Herpesviren, virale Bestandteile oder Spikeproteine bei einem Teil der Betroffenen länger im Körper nachweisbar sind. Dabei spielt auch der Darm eine wichtige Rolle: Studien zeigen, dass Corona nicht nur die Atemwege betrifft, sondern auch Zellen des Verdauungstraktes, insbesondere Darmepithelzellen, besiedeln und damit beeinflussen kann.

Ebenso wird beschrieben, dass Corona-Infektionen mit Veränderungen des Darmmikrobioms verbunden sein können. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Frage, ob eine Infektion stattgefunden hat, sondern wie gut das Immunsystem danach wieder reguliert und ob der Körper die Belastung ausreichend kontrollieren kann – bei Corona in

Herpes Blankenburg

Herpes

Herpes bleibt dauerhaft im Körper



Nach der ersten Infektion verbleiben Herpesviren dauerhaft im Körper. Das bedeutet nicht, dass sie ständig Beschwerden verursachen. Ein gut reguliertes Immunsystem hält Herpes in der Regel zuverlässig in Schach. Wird der Körper jedoch durch Stress, Erschöpfung, chronische Infekte, Entzündungen, Nährstoffmängel, Schlafmangel, Darmbelastungen oder andere Trigger geschwächt, können Herpesviren wieder aktiv werden.

Herpes ist dabei meist nicht gefährlich, aber extrem unangenehm, schmerzhaft und belastend. Vor allem häufige Rückfälle zeigen, dass das Immunsystem Unterstützung braucht – bei Herpes in

Krebs Blankenburg

Krebs

Warum geraten Zellen aus dem Gleichgewicht und werden zu Krebs?


Unsere Zellen sind täglich vielen Einflüssen ausgesetzt. Manche davon stärken uns, andere bringen Belastungen. Gerät das Gleichgewicht dauerhaft ins Wanken, können Zellen beginnen, ihre ursprüngliche Ordnung zu verlieren.

Typische Belastungen sind:
•Chronische Entzündungen, die den Organismus ständig in Alarmbereitschaft halten.
•Übersäuerung des Gewebes, die viele Prozesse aus dem Lot bringt.
•Dauerstress und seelische Traumen, die auch körperlich ihre Spuren hinterlassen.
•Mangelernährung – zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente.
•Überernährung – zu viel Zucker, minderwertiges Essen, Fertigprodukte.
•Gifte wie Alkohol, Nikotin oder auch Schadstoffe aus der Umwelt.
Selten ist es nur ein Faktor, der zu Krebs führt. Viel häufiger ist es ein Zusammenspiel mehrerer Belastungen, die nach und nach das Immunsystem schwächen und das innere Milieu verändern. Dann kann es passieren, dass Zellen mit veränderter DNA entstehen und sich unkontrolliert teilen.

Krebs entsteht nicht über Nacht. Wichtig zu wissen: Bis ein Tumor tastbar oder sichtbar ist, vergehen Jahre bis Jahrzehnte.

Aus einer einzigen veränderten Zelle müssen Millionen entstehen, bevor man von einem Millimeter Tumorgröße sprechen kann.

Das bedeutet: Es gibt Zeit. Dieser Gedanke ist tröstlich – denn er nimmt die Schwere von der Vorstellung, der Krankheit sofort und völlig ausgeliefert zu sein. Zeit, um hinzusehen, zu verstehen, Veränderungen einzuleiten und den Körper wieder in seine Kraft zu bringen. Ich unterstütze Sie dabei gern in meiner Praxis

Prostata Blankenburg

Prostata

Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?

Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität.

Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination.

Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.

 

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