Prostata Rosenthal Berlin
Und was hat das alles mit Prostatakrebs zu tun?
An dieser Stelle müssen wir eine wichtige Unterscheidung treffen:Eine benigne Prostatahyperplasie ist kein Prostatakrebs – und nach heutigem medizinischem Wissen wird aus einer BPH nicht automatisch ein Prostatakarzinom.
Das National Cancer Institute weist ausdrücklich darauf hin, dass eine BPH das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, nicht grundsätzlich erhöht. Beide Erkrankungen können allerdings beim selben Mann gleichzeitig vorkommen, insbesondere weil beide mit zunehmendem Lebensalter häufiger werden.  Und trotzdem wird es wissenschaftlich sehr interessant. Denn einige biologische Prozesse, die wir bei der BPH beobachten – beispielsweise chronische Entzündungsreaktionen, oxidativer Stress, Veränderungen des Gewebemilieus, Fibrose, Stoffwechselveränderungen und bestimmte Immunreaktionen – werden auch im Zusammenhang mit der Entstehung und Entwicklung von Prostatakarzinomen erforscht. Das bedeutet aber nicht: BPH ? Entzündung ? Krebs. So einfach ist die Biologie nicht.
Viel spannender sind die Fragen: Warum bleibt eine Prostataveränderung bei dem einen Mann gutartig – während sich bei einem anderen Mann unabhängig davon maligne Zellen entwickeln? Welche Rolle spielen dabei Entzündung, Immunsystem, Stoffwechsel, Umweltfaktoren und Zellalterung? Und woran kann man frühzeitig erkennen, dass hinter Prostatabeschwerden möglicherweise mehr steckt als eine gutartige Vergrößerung? Genau darum geht es in meinem nächsten Newsletter:
Benigne Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom – was verbindet beide Erkrankungen wirklich? Denn gerade bei der Prostata lohnt es sich, nicht erst dann genauer hinzuschauen, wenn deutliche Beschwerden entstanden sind, sondern frühzeitig auf Veränderungen des gesamten Systems zu achten.
Prostata ganzheitlich behandeln – Entzündung und Regulation mitdenken
Was bedeutet dieses neue Verständnis nun für die Behandlung der Prostata? Zunächst einmal: Eine gutartige Prostatavergrößerung sollte urologisch abgeklärt werden. Gerade bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden ist es wichtig, andere Ursachen auszuschließen und unter anderem Prostatagröße, Restharn, Harnfluss und – je nach Alter und individueller Situation. Aus ganzheitlicher Sicht wird es interessant, zusätzlich nach Faktoren zu suchen, die ein entzündliches oder ungünstiges Gewebemilieu fördern können. Dazu gehören beispielsweise: eine ausreichende und individuell angepasste Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige körperliche Bewegung, die Regulation des Körpergewichts und des Stoffwechsels, eine möglichst entzündungsarme Ernährung, ausreichend Schlaf, die Betrachtung oxidativer Belastungen sowie eine gute Funktion von Darm, Ausscheidungsorganen und Beckenboden. Naturheilkundlich können – abhängig vom individuellen Befund – zusätzlich phytotherapeutische, antioxidative und entzündungsmodulierende Maßnahmen zur Behandlung der Prostata in Betracht gezogen werden. Besonders spannend finde ich die aktuelle Forschung deshalb, weil sie die Prostata nicht mehr ausschließlich als hormonabhängiges Organ, sondern zunehmend als Teil eines komplexen Zusammenspiels aus Hormonen, Immunsystem, Stoffwechsel, Gefäßversorgung, Gewebealterung und Entzündungsregulation betrachtet. Moderne Single-Cell-Untersuchungen zeigen genau diese Vielzahl unterschiedlicher Zell- und Immunmechanismen.Eine solche ganzheitliche Betrachtung der Prostatagesundheit biete ich auch für Männer aus in meiner Praxis i in Rosenthal.Die Prostata - Ein Paradigmenwechsel: Die gutartige Prostatavergrößerung neu verstehen!
Ist bei der Prostata wirklich nur das Testosteron schuld? Viele Männer kennen es: Der Harnstrahl wird schwächer, nachts führt der Weg häufiger zur Toilette, das Wasserlassen dauert länger oder es bleibt das Gefühl zurück, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Nicht selten steckt dahinter eine benigne Prostatahyperplasie – kurz BPH, also eine gutartige Vermehrung von Zellen in der Prostata.
Lange Zeit wurde ihre Entstehung vor allem über die männlichen Sexualhormone erklärt. Testosteron wird im Prostatagewebe durch das Enzym 5-Alpha-Reduktase in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. DHT bindet an den Androgenrezeptor und beeinflusst Wachstum und Funktion der Prostata.  Doch mittlerweile verändert sich unser Verständnis.
Neuere Forschungen bis hin zu modernen Single-Cell-Analysen einzelner Zellen der Prostata zeigen, dass die BPH offenbar wesentlich komplexer ist als ein „Zu-viel-Testosteron-Problem“. Serumwerte von Testosteron oder DHT erklären in neusten Studien nicht, warum bei dem einen Mann die Prostata stark wächst und bei einem anderen kaum. Inzwischen rücken chronische Entzündungsprozesse, Veränderungen des Immunsystems, aktivierte Fibroblasten, oxidativer Stress, Alterungsprozesse und Veränderungen des lokalen Gewebemilieus immer stärker in den Mittelpunkt.

Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?
Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität. Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination. Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.Entscheidend ist das Gewebe er Prostata direkt um die Harnröhre!
Spannend wird es, wenn wir uns anschauen, wo die gutartige Prostatavergrößerung hauptsächlich entsteht.Die typischen BPH-Knoten entwickeln sich vor allem in der sogenannten Transitionszone der Prostata. Diese liegt unmittelbar um den Anfangsbereich der Harnröhre. Wächst das Gewebe der Prostata hier, kann es die Harnröhre zunehmend einengen. Genau daraus können Beschwerden wie ein schwächerer Harnstrahl, Startschwierigkeiten, Nachtröpfeln, Restharngefühl oder häufigerer Harndrang entstehen. Und gerade dieses Gewebe der Prostata zeigt in neueren Untersuchungen interessante Veränderungen. In BPH-Gewebe finden sich veränderte Immunzellpopulationen, aktivierte Fibroblasten und verschiedene entzündliche Signalwege. Bestimmte Makrophagen-Untergruppen – darunter auch M2-Makrophagen – sind  am Umbau- und Fibroseprozessen der Prostata beteiligt. Gleichzeitig spielen Botenstoffe und Wachstumsfaktoren eine Rolle. Besonders interessant ist dabei TGF-?, das unter anderem die Aktivierung von Fibroblasten, die Bildung von Bindegewebe und fibrotische Umbauprozesse beeinflussen kann. Neuere Untersuchungen zeigen, dass TGF-?-Signalwege in hyperplastischem Gewebe der Prostata besonders aktiv sind. Auch bakterielle Einflüsse, Veränderungen des lokalen Mikrobioms und Umweltbelastungen werden inzwischen wissenschaftlich untersucht. So gibt es beispielsweise experimentelle und erste klinische Hinweise auf Zusammenhänge mit bestimmten Bakterien, Phthalaten und Schwermetallbelastungen. Das Bedeutet, lokale Entzündungs- und Gewebemilieu der Prostata verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als ihm lange Zeit gegeben wurde. Dieses erweiterte Verständnis ist für Männer mit Prostatabeschwerden für die Behandlung wichtig in meiner Praxis in Rosenthal.Auch wenn Sie schon lange unter einer oder mehreren Krankheiten leiden, es gibt immer Wege, Beschwerden deutlich zu lindern oder auch zu heilen. Verzweiflung, Resignation oder sogar Angst helfen nicht. Als Stressfaktor beeinflussen sie eher negativ. Gesun
Immunsystem Rosenthal

Immunsystem, T-Helferzellen und natürliche Killerzellen - moderne Immunanalyse als Grundlage
Die gute Nachricht ist: Heute lässt sich genauer erkennen, wie das Immunsystem arbeitet. Moderne Blutanalysen können Hinweise darauf geben, welche Bereiche des Immunsystems gestärkt, reguliert oder entlastet werden sollten. Dabei können unter anderem T-Helferzellen, natürliche Killerzellen, Entzündungsmarker, Mikronährstoffe, Vitaminstatus, Mineralstoffe und weitere immunologische Parameter betrachtet werden.Gerade T-Helferzellen und natürliche Killerzellen spielen eine wichtige Rolle in der Immunüberwachung. Sie helfen dem Körper, Infektionen zu kontrollieren und auffällige Zellen zu erkennen. Wenn diese Funktionen geschwächt oder fehlreguliert sind, kann das Immunsystem weniger kraftvoll und weniger präzise reagieren.
Eine fundierte Immunanalyse zeigt daher nicht nur einzelne Laborwerte, sondern kann ein persönliches Bild Ihres Immunsystems ergeben – fast wie ein individueller Fingerabdruck. So wird sichtbar, wo Defizite bestehen, welche Belastungen im Hintergrund wirken können und an welchen Stellen das Immunsystem gezielt unterstützt werden sollte.
Darmsanierung Rosenthal

Ursachenforschung als Grundlage der Darmsanierung
Eine nachhaltige Darmsanierung beginnt mit der Frage nach den Ursachen. Darmprobleme entstehen selten ohne Grund. Häufig wirken mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig: anhaltender Stress, erhöhte Cortisolbelastung, ungünstige Ernährungsgewohnheiten, Medikamente,
Fehlbesiedlungen mit ungünstigen Keimen, chronische Entzündungen, Infektionen durch Viren, Bakterien oder Parasiten sowie Belastungen durch Umweltfaktoren.
Auch Nährstoffmängel können eine wichtige Rolle spielen. Wenn dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder Aminosäuren fehlen, können Schleimhaut, Energieproduktion, Immunsystem und Regeneration geschwächt sein. Eine Darmsanierung sollte deshalb nicht nur auf Darmbakterien schauen, sondern auch auf die Versorgung des gesamten Organismus.
Gerade chronischer Stress beeinflusst die Darm-Hirn-Achse. Das bedeutet: Der Darm steht in enger Verbindung mit dem Nervensystem, der Psyche und der Stressregulation. Deshalb können Darmprobleme nicht nur Bauchbeschwerden verursachen, sondern auch mit Erschöpfung, verminderter Belastbarkeit, innerer Unruhe, Schlafproblemen oder Stimmungsschwankungen zusammenhängen.
Auch nach Infekten kann der Darm länger belastet bleiben. In den letzten Jahren wurde deutlicher, dass Infektionen, auch virale Belastungen, das Mikrobiom, die Darmschleimhaut und das Immunsystem beeinflussen können. Eine sinnvolle Darmsanierung berücksichtigt deshalb Ernährung, Stress, Infekte, Schleimhaut, Leber, Mikronährstoffe, Immunsystem und die individuelle Lebenssituation.
Burnout Rosenthal
Ein zentraler Schlüssel bei Burnout sind die Mitochondrien. Sie sind die kleinen Kraftwerke unserer Zellen und produzieren ATP – also die Energie, die jede Zelle für ihre Arbeit benötigt. Ohne ausreichend ATP fehlt dem Körper Kraft. Dann können Muskeln, Gehirn, Immunsystem, Hormonsystem, Verdauung und Nervensystem nicht mehr optimal arbeiten.
Wenn Mitochondrien durch Dauerstress, Infekte, Entzündungen, oxidativen Stress, Nährstoffmängel, Medikamente, Umweltbelastungen oder chronische Erkrankungen geschwächt werden, kann sich dies als Burnout, tiefe Erschöpfung, Muskelschwäche, Konzentrationsmangel, Belastungsintoleranz, Schlafstörung oder emotionale Überforderung zeigen.
Bei Burnout reicht es daher oft nicht, nur „mehr Ruhe“ zu empfehlen. Der Körper braucht gezielte Unterstützung auf Zellebene.
In meiner Praxis schaue ich deshalb genau: Welche Nährstoffe fehlen? Gibt es Hinweise auf Entzündungen? Ist das Immunsystem überlastet? Gibt es Mängel an Vitamin D, B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Selen, Eisen, Coenzym Q10 oder anderen wichtigen Substanzen? Wie steht es um Schilddrüse, Leber, Darm, Hormonsystem und Stressregulation?
Eine moderne Labordiagnostik kann helfen, die Ursachen von Burnout besser zu verstehen. Denn wenn sichtbar wird, was dem Körper fehlt und welche Systeme überlastet sind, kann die Therapie gezielter, individueller und nachvollziehbarer aufgebaut werden.
Gürtelrose Rosenthal

Wie können Nervenschäden und damit Nervenschäden verhindert werden?
Bei Gürtelrose stehen häufig starke Nervenschmerzen im Vordergrund. Diese können brennend, stechend, elektrisierend oder tief ziehend empfunden werden. Manchmal halten die Schmerzen auch nach Abklingen der Hautveränderungen über Wochen oder Monate an. Dann spricht man von einer postzosterischen Neuralgie.
Genau deshalb ist es wichtig, möglichst früh zu reagieren: Das Ziel ist, die akute Virusaktivität zu beruhigen, das Immunsystem zu unterstützen und die betroffenen Nervenzellen bestmöglich zu versorgen.
Besonders wichtig sind dabei Nährstoffe, die für Nerven, Zellschutz und Regeneration eine Rolle spielen, zum Beispiel B-Vitamine, Vitamin C, Lysin, Magnesium, Zink, Vitamin D und weitere individuell passende Mikronährstoffe.
Corona Rosenthal

Von welchen Problemen berichten Patienten bei wiederkehrenden Coronainfektionen?
Viele Betroffene berichten nach einer erneuten Corona-Infektion über anhaltende Müdigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit, Kopfdruck, Konzentrationsprobleme, Kreislaufbeschwerden, Muskelschmerzen, Pots, Pam, Atemprobleme oder ein Gefühl, nicht mehr belastbar zu sein.
Manchmal entsteht der Eindruck, dass das Immunsystem dauerhaft beschäftigt ist. Ähnlich wie bei anderen Viren, die im Körper verbleiben können, zum Beispiel EBV, Cytomegalie, Herpes-simplex oder Varizella-Zoster, kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob das Immunsystem ausreichend stabil arbeitet oder ob zusätzliche Belastungen bestehen.
Dazu gehören Nährstoffmängel, chronische Entzündungszeichen, Darmdysbiosen, oxidativer Stress, mitochondriale Schwäche, Autoimmunreaktionen oder Hinweise auf eine gestörte Mikrozirkulation.
Herpes Rosenthal

Herpes bleibt dauerhaft im Körper
Nach der ersten Infektion verbleiben Herpesviren dauerhaft im Körper. Das bedeutet nicht, dass sie ständig Beschwerden verursachen. Ein gut reguliertes Immunsystem hält Herpes in der Regel zuverlässig in Schach. Wird der Körper jedoch durch Stress, Erschöpfung, chronische Infekte, Entzündungen, Nährstoffmängel, Schlafmangel, Darmbelastungen oder andere Trigger geschwächt, können Herpesviren wieder aktiv werden.
Herpes ist dabei meist nicht gefährlich, aber extrem unangenehm, schmerzhaft und belastend. Vor allem häufige Rückfälle zeigen, dass das Immunsystem Unterstützung braucht – bei Herpes in
Krebs Rosenthal

Warum geraten Zellen aus dem Gleichgewicht und werden zu Krebs?
Unsere Zellen sind täglich vielen Einflüssen ausgesetzt. Manche davon stärken uns, andere bringen Belastungen. Gerät das Gleichgewicht dauerhaft ins Wanken, können Zellen beginnen, ihre ursprüngliche Ordnung zu verlieren.
Typische Belastungen sind:
•Chronische Entzündungen, die den Organismus ständig in Alarmbereitschaft halten.
•Übersäuerung des Gewebes, die viele Prozesse aus dem Lot bringt.
•Dauerstress und seelische Traumen, die auch körperlich ihre Spuren hinterlassen.
•Mangelernährung – zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente.
•Überernährung – zu viel Zucker, minderwertiges Essen, Fertigprodukte.
•Gifte wie Alkohol, Nikotin oder auch Schadstoffe aus der Umwelt.
Selten ist es nur ein Faktor, der zu Krebs führt. Viel häufiger ist es ein Zusammenspiel mehrerer Belastungen, die nach und nach das Immunsystem schwächen und das innere Milieu verändern. Dann kann es passieren, dass Zellen mit veränderter DNA entstehen und sich unkontrolliert teilen.
Krebs entsteht nicht über Nacht. Wichtig zu wissen: Bis ein Tumor tastbar oder sichtbar ist, vergehen Jahre bis Jahrzehnte.
Aus einer einzigen veränderten Zelle müssen Millionen entstehen, bevor man von einem Millimeter Tumorgröße sprechen kann.
Das bedeutet: Es gibt Zeit. Dieser Gedanke ist tröstlich – denn er nimmt die Schwere von der Vorstellung, der Krankheit sofort und völlig ausgeliefert zu sein. Zeit, um hinzusehen, zu verstehen, Veränderungen einzuleiten und den Körper wieder in seine Kraft zu bringen. Ich unterstütze Sie dabei gern in meiner Praxis
Prostata Rosenthal

Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?
Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität.Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination.
Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.
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