Prostata Wedding Berlin
Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?
Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität. Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination. Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.Jeder Mensch ist individuell und genauso individuell sollte auch eine Therapie sein. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zum Leben passen und realistisch umsetzbar sind. Besonders erfüllend ist es für mich, wenn Patientinnen und Patienten wieder mehr
Die Prostata - Ein Paradigmenwechsel: Die gutartige Prostatavergrößerung neu verstehen!
Ist bei der Prostata wirklich nur das Testosteron schuld? Viele Männer kennen es: Der Harnstrahl wird schwächer, nachts führt der Weg häufiger zur Toilette, das Wasserlassen dauert länger oder es bleibt das Gefühl zurück, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Nicht selten steckt dahinter eine benigne Prostatahyperplasie kurz BPH, also eine gutartige Vermehrung von Zellen in der Prostata.
Lange Zeit wurde ihre Entstehung vor allem über die männlichen Sexualhormone erklärt. Testosteron wird im Prostatagewebe durch das Enzym 5-Alpha-Reduktase in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. DHT bindet an den Androgenrezeptor und beeinflusst Wachstum und Funktion der Prostata. Doch mittlerweile verändert sich unser Verständnis.
Neuere Forschungen bis hin zu modernen Single-Cell-Analysen einzelner Zellen der Prostata zeigen, dass die BPH offenbar wesentlich komplexer ist als ein Zu-viel-Testosteron-Problem. Serumwerte von Testosteron oder DHT erklären in neusten Studien nicht, warum bei dem einen Mann die Prostata stark wächst und bei einem anderen kaum. Inzwischen rücken chronische Entzündungsprozesse, Veränderungen des Immunsystems, aktivierte Fibroblasten, oxidativer Stress, Alterungsprozesse und Veränderungen des lokalen Gewebemilieus immer stärker in den Mittelpunkt.

Entscheidend ist das Gewebe der Prostata direkt um die Harnröhre!
Spannend wird es, wenn wir uns anschauen, wo die gutartige Prostatavergrößerung hauptsächlich entsteht.Die typischen BPH-Knoten entwickeln sich vor allem in der sogenannten Transitionszone der Prostata. Diese liegt unmittelbar um den Anfangsbereich der Harnröhre. Wächst das Gewebe der Prostata hier, kann es die Harnröhre zunehmend einengen. Genau daraus können Beschwerden wie ein schwächerer Harnstrahl, Startschwierigkeiten, Nachtröpfeln, Restharngefühl oder häufigerer Harndrang entstehen. Und gerade dieses Gewebe der Prostata zeigt in neueren Untersuchungen interessante Veränderungen. In BPH-Gewebe finden sich veränderte Immunzellpopulationen, aktivierte Fibroblasten und verschiedene entzündliche Signalwege. Bestimmte Makrophagen-Untergruppen darunter auch M2-Makrophagen sind am Umbau- und Fibroseprozessen der Prostata beteiligt. Gleichzeitig spielen Botenstoffe und Wachstumsfaktoren eine Rolle. Besonders interessant ist dabei TGF-?, das unter anderem die Aktivierung von Fibroblasten, die Bildung von Bindegewebe und fibrotische Umbauprozesse beeinflussen kann. Neuere Untersuchungen zeigen, dass TGF-?-Signalwege in hyperplastischem Gewebe der Prostata besonders aktiv sind. Auch bakterielle Einflüsse, Veränderungen des lokalen Mikrobioms und Umweltbelastungen werden inzwischen wissenschaftlich untersucht. So gibt es beispielsweise experimentelle und erste klinische Hinweise auf Zusammenhänge mit bestimmten Bakterien, Phthalaten und Schwermetallbelastungen. Das Bedeutet, lokale Entzündungs- und Gewebemilieu der Prostata verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als ihm lange Zeit gegeben wurde. Dieses erweiterte Verständnis ist für Männer mit Prostatabeschwerden für die Behandlung wichtig in meiner Praxis in Wedding.Und was hat das alles mit Prostatakrebs zu tun?
An dieser Stelle müssen wir eine wichtige Unterscheidung treffen:Eine benigne Prostatahyperplasie ist kein Prostatakrebs und nach heutigem medizinischem Wissen wird aus einer BPH nicht automatisch ein Prostatakarzinom.
Das National Cancer Institute weist ausdrücklich darauf hin, dass eine BPH das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, nicht grundsätzlich erhöht. Beide Erkrankungen können allerdings beim selben Mann gleichzeitig vorkommen, insbesondere weil beide mit zunehmendem Lebensalter häufiger werden. Und trotzdem wird es wissenschaftlich sehr interessant. Denn einige biologische Prozesse, die wir bei der BPH beobachten beispielsweise chronische Entzündungsreaktionen, oxidativer Stress, Veränderungen des Gewebemilieus, Fibrose, Stoffwechselveränderungen und bestimmte Immunreaktionen werden auch im Zusammenhang mit der Entstehung und Entwicklung von Prostatakarzinomen erforscht. Das bedeutet aber nicht: BPH ? Entzündung ? Krebs. So einfach ist die Biologie nicht.
Viel spannender sind die Fragen: Warum bleibt eine Prostataveränderung bei dem einen Mann gutartig während sich bei einem anderen Mann unabhängig davon maligne Zellen entwickeln? Welche Rolle spielen dabei Entzündung, Immunsystem, Stoffwechsel, Umweltfaktoren und Zellalterung? Und woran kann man frühzeitig erkennen, dass hinter Prostatabeschwerden möglicherweise mehr steckt als eine gutartige Vergrößerung? Genau darum geht es in meinem nächsten Newsletter:
Benigne Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom was verbindet beide Erkrankungen wirklich? Denn gerade bei der Prostata lohnt es sich, nicht erst dann genauer hinzuschauen, wenn deutliche Beschwerden entstanden sind, sondern frühzeitig auf Veränderungen des gesamten Systems zu achten.
Prostata ganzheitlich behandeln Entzündung und Regulation mitdenken
Was bedeutet dieses neue Verständnis nun für die Behandlung der Prostata? Zunächst einmal: Eine gutartige Prostatavergrößerung sollte urologisch abgeklärt werden. Gerade bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden ist es wichtig, andere Ursachen auszuschließen und unter anderem Prostatagröße, Restharn, Harnfluss und je nach Alter und individueller Situation. Aus ganzheitlicher Sicht wird es interessant, zusätzlich nach Faktoren zu suchen, die ein entzündliches oder ungünstiges Gewebemilieu fördern können. Dazu gehören beispielsweise: eine ausreichende und individuell angepasste Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige körperliche Bewegung, die Regulation des Körpergewichts und des Stoffwechsels, eine möglichst entzündungsarme Ernährung, ausreichend Schlaf, die Betrachtung oxidativer Belastungen sowie eine gute Funktion von Darm, Ausscheidungsorganen und Beckenboden. Naturheilkundlich können abhängig vom individuellen Befund zusätzlich phytotherapeutische, antioxidative und entzündungsmodulierende Maßnahmen zur Behandlung der Prostata in Betracht gezogen werden. Besonders spannend finde ich die aktuelle Forschung deshalb, weil sie die Prostata nicht mehr ausschließlich als hormonabhängiges Organ, sondern zunehmend als Teil eines komplexen Zusammenspiels aus Hormonen, Immunsystem, Stoffwechsel, Gefäßversorgung, Gewebealterung und Entzündungsregulation betrachtet. Moderne Single-Cell-Untersuchungen zeigen genau diese Vielzahl unterschiedlicher Zell- und Immunmechanismen.Eine solche ganzheitliche Betrachtung der Prostatagesundheit biete ich auch für Männer aus in meiner Praxis in Wedding.
Immunsystem Wedding

Immunsystem unter Dauerstress - wenn die natürliche Regulation erschöpft
Ein starkes Immunsystem ist die Grundlage unserer Gesundheit. Es schützt uns vor Infekten, reguliert Entzündungen, unterstützt die Zellgesundheit, beeinflusst unsere Energie und steht in enger Verbindung mit Psyche, Darm, Stoffwechsel und Nervensystem. Wenn das Immunsystem gut reguliert ist, kann der Körper angemessen auf Belastungen reagieren aktiv, wenn Schutz notwendig ist, und ruhig, wenn Regeneration gebraucht wird.
Heute steht das Immunsystem jedoch bei vielen Menschen unter dauerhafter Anspannung. Emotionaler Stress, körperliche Überforderung, chronische Infekte, Viren, Bakterien, Parasiten, Umweltgifte, Darmfehlbesiedlungen, Mikronährstoffmängel, ungesunde Ernährung, Schlafmangel, Alkohol oder anhaltende Entzündungsreize können dazu führen, dass das Immunsystem ständig aktiviert bleibt.
Wie im Yin und Yang braucht auch das Immunsystem den Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe. Fehlt diese Erholungszeit über längere Zeit, kann das Immunsystem erschöpfen, seine natürliche Steuerung verlieren und zunehmend fehleranfällig reagieren.
Darmsanierung Wedding

Ein gestörter Darm hat viele Symptome
Blähbauch, Verdauungsprobleme, Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Erschöpfung oder das Gefühl, dass der Körper nicht mehr richtig ins Gleichgewicht kommt: Viele Beschwerden haben ihren Ursprung oder zumindest eine wichtige Verbindung zum Darm. Eine ganzheitliche Darmsanierung setzt genau hier an. Sie betrachtet den Darm nicht nur als Verdauungsorgan, sondern als zentrales Regulationssystem für Immunsystem, Schleimhautbarriere, Nährstoffaufnahme, Energie, Stoffwechsel und seelische Stabilität.
Ein gesunder Darm ist wichtig für die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Gleichzeitig schützt eine stabile Darmschleimhaut den Körper vor unnötigen Entzündungsreizen. Gerät diese feine Regulation aus dem Gleichgewicht, können Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm, Unverträglichkeiten, Hautprobleme, Infektanfälligkeit, Erschöpfung, innere Unruhe oder Stimmungsschwankungen entstehen oder sich verstärken.
Eine individuelle Darmsanierung fragt deshalb nicht nur: Welche Symptome bestehen? Sondern vor allem: Warum ist der Darm gereizt? Welche Belastungen wirken im Hintergrund? Ist die Darmschleimhaut geschwächt? Gibt es Hinweise auf stille Entzündungen, Fehlbesiedlungen, Stressbelastung oder Mikronährstoffmängel? Und was braucht der Körper, damit Verdauung, Schleimhaut, Immunsystem und Energie wieder besser reguliert werden können?
Burnout Wedding
Burnout gehört zu einem der belastendsten Erschöpfungszuständen, weil sie den ganzen Menschen betreffen. Betroffene fühlen sich nicht einfach nur müde, sondern tief erschöpft, energielos, kraftlos und innerlich wie leer. Kleinste Tätigkeiten können plötzlich zur großen Herausforderung werden: einkaufen, arbeiten, Haushalt, Termine, soziale Kontakte oder sogar einfache Alltagsaufgaben kosten unverhältnismäßig viel Kraft.
Bei Burnout entsteht oft das Gefühl, das eigene Leben nicht mehr richtig bewältigen zu können. Viele Menschen möchten einfach nur wieder funktionieren, wieder Freude spüren, wieder belastbarer werden und ihr Leben zurückgewinnen. Doch der Weg dorthin erscheint häufig schwer, besonders wenn bereits viele Arztbesuche, Untersuchungen oder Therapieversuche hinter ihnen liegen und trotzdem keine wirkliche Besserung eingetreten ist.
Wichtig ist: Burnout ist keine Einbildung und kein Zeichen von Schwäche. Es ist Ausdruck einer tiefgreifenden körperlichen, seelischen, hormonellen, immunologischen oder mitochondrialen Überlastung sein. Deshalb braucht es einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen auf Laborwerte, Mitochondrien, Stresssystem, Immunsystem, Ernährung, Schlaf, Psyche, Entzündungen und mögliche chronische Belastungen.
Gürtelrose Wedding

Gürtelrose ist mehr als ein Hautausschlag
Gürtelrose, medizinisch Herpes Zoster, kann für Betroffene sehr belastend sein. Sie beginnt häufig mit Brennen, Kribbeln, starker Berührungsempfindlichkeit oder Schmerzen, bevor sich der typische bläschenförmige Ausschlag zeigt.
Die betroffenen Hautareale können klein sein, aber auch größere Flächen umfassen. Nicht immer ist der Bereich nur auf eine Seite begrenzt. Die Hautareale können überall sein. Besonders belastend ist, dass die Schmerzen oft nicht nur oberflächlich sind, sondern von den Nervenzellen ausgehen. Kleidung, Berührung, Bewegung oder Schlaf können dadurch erheblich beeinträchtigt sein.
Im Unterschied zu einem einfachen Herpesausbruch sollte Gürtelrose immer ernst genommen und frühzeitig begleitet werden.
Corona Wedding

Das Neue am Coronavirus
Coronaviren sind nicht neu. Sie gehören seit Langem zu den bekannten Viren, die Atemwegsinfekte auslösen können. Seit 2020 hat Corona jedoch eine neue Bedeutung bekommen:
Viele Menschen erleben wiederholte Corona -Infektionen, anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Belastungsintoleranz, innere Schwäche oder eine deutlich veränderte Leistungsfähigkeit nach einer Infektion. Wenn Beschwerden über Wochen oder Monate bestehen bleiben, spricht man von Long Covid oder Post Covid. Das Robert Koch-Institut beschreibt Post-Covid-Beschwerden unter anderem als Beschwerden, die länger als zwölf Wochen nach einer Corona-Infektion bestehen können.
Gerade dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen, warum der Körper nicht wieder in seine volle Regulation zurückfindet.
Herpes Wedding

Wenn Herpes immer wieder kommt!
Herpes ist für viele Menschen ein wiederkehrender Begleiter. Wer Herpes-simplex-Viren in sich trägt, kennt oft das typische Kribbeln, Brennen, Spannen oder die kleinen schmerzhaften Bläschen an Lippe, Haut oder Schleimhaut. Ein- bis zweimal im Jahr kann ein Herpesausbruch durchaus vorkommen, besonders nach Stress, Infekten, starker Sonne, Schlafmangel oder hormonellen Veränderungen.
Wenn Herpes jedoch immer häufiger auftritt, länger anhält, stärker ausfällt oder kaum noch richtig zur Ruhe kommt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Dann kann Herpes ein deutliches Zeichen dafür sein, dass die Abwehrkräfte belastet sind und das Immunsystem nicht mehr stabil reguliert.
Krebs Wedding

Krebs verstehen was steckt dahinter?
Krebs ist eine Erkrankung, die vielen Menschen Angst macht und deren Diagnose für Betroffene oft einem Schock oder sogar einem Trauma gleichkommt: Krebs. Immer mehr Menschen sind betroffen. Doch so belastend das Thema Krebs zunächst ist es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Denn Verständnis bringt nicht nur Wissen, sondern auch Hoffnung und die Möglichkeit, aktiv zu werden.
Wenn wir über Krebs sprechen, denken wir oft sofort an ein bösartigen Tumor. Doch streng genommen ist der Krebs bzw. Tumor nur ein Symptom. Unser Körper ist mit einer Vielzahl von Prozessen ausgestattet, die unkontrolliertes Zellwachstum eigentlich zuverlässig verhindern. Diese Schutzmechanismen geraten jedoch manchmal aus dem Gleichgewicht.
Prostata Wedding

Die Prostata - Ein Paradigmenwechsel: Die gutartige Prostatavergrößerung neu verstehen!
Ist bei der Prostata wirklich nur das Testosteron schuld? Viele Männer kennen es: Der Harnstrahl wird schwächer, nachts führt der Weg häufiger zur Toilette, das Wasserlassen dauert länger oder es bleibt das Gefühl zurück, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Nicht selten steckt dahinter eine benigne Prostatahyperplasie kurz BPH, also eine gutartige Vermehrung von Zellen in der Prostata.
Lange Zeit wurde ihre Entstehung vor allem über die männlichen Sexualhormone erklärt. Testosteron wird im Prostatagewebe durch das Enzym 5-Alpha-Reduktase in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. DHT bindet an den Androgenrezeptor und beeinflusst Wachstum und Funktion der Prostata. Doch mittlerweile verändert sich unser Verständnis.
Neuere Forschungen bis hin zu modernen Single-Cell-Analysen einzelner Zellen der Prostata zeigen, dass die BPH offenbar wesentlich komplexer ist als ein Zu-viel-Testosteron-Problem. Serumwerte von Testosteron oder DHT erklären in neusten Studien nicht, warum bei dem einen Mann die Prostata stark wächst und bei einem anderen kaum. Inzwischen rücken chronische Entzündungsprozesse, Veränderungen des Immunsystems, aktivierte Fibroblasten, oxidativer Stress, Alterungsprozesse und Veränderungen des lokalen Gewebemilieus immer stärker in den Mittelpunkt.
MECFS Wedding

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere Erkrankung
Das Thema ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) liegt mir sehr am Herzen. Es gibt in Deutschland fast 700.000 offiziell Betroffene. Schätzungen gehen davon aus, dass es nochmal so viele Menschen mit ME/CFS sind, aber eine andere Diagnose erhalten haben und die Zahlen haben sich seit 2020 fast verdreifacht.
Warum ist es für mich eine Herzensangelegenheit, Betroffene mit dieser Erkrankung zu unterstützen? Wer Betroffene mit ME/CFS kennt, weiß, dass das Leben eben alles andere, aber eben nicht mehr lebenswert scheint. Es geht fast nichts mehr und nicht selten kommt dieser Einbruch fast plötzlich und stetig zunehmend. Betroffene mit ME/CFS können nicht mehr für sich sorgen, benötigen ständig Hilfe und Unterstützung, können natürlich dadurch auch die eigenen Kinder und Lebenspartner nicht mehr begleiten. Ertragen normale Umweltgeräusche kaum noch. Jede Aktivität wird zur Qual. Arbeiten und ein soziales Leben ist gar nicht mal mehr denkbar. Es ist eine schreckliche Situation.
Menschen mit ME/CFS fühlen sich seit Wochen oder Monaten erschöpft auf eine Weise, die sich nicht durch Schlaf, Urlaub, Auszeit oder Ruhe bessert. Betroffene fühlen sich mehr als nur ausgebrannt, haben Konzentrationsprobleme, Schmerzen oder das Gefühl, ihr Körper könne sich von kleinsten Belastungen wie etwas Essen oder Zähneputzen nicht mehr erholen.
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine komplexe, oft unterschätzte Erkrankung, die Körper, Geist und Alltag tiefgreifend beeinflussen kann.
Frequenztherapie Wedding

Moderne Frequenztherapie mit Rifetech bei chronischen Infektionen, Fatigue und systemischen Belastungen
Immer mehr Menschen suchen nach modernen, ganzheitlichen und zugleich sanften Behandlungsmöglichkeiten, wenn chronische Beschwerden über Monate oder Jahre bestehen bleiben. Häufig geht es um chronische Erschöpfung, wiederkehrende Infekte, diffuse Entzündungen, Brain Fog, neurologische Symptome, Tumorerkrankungen oder anhaltende Belastungen durch Viren, Bakterien, Pilze und andere mikrobielle Faktoren.
Viele Betroffene haben bereits zahlreiche Untersuchungen, Therapieversuche oder Behandlungswege hinter sich und spüren dennoch: Der Körper findet nicht dauerhaft in seine Kraft und Regulation zurück. Aus naturheilkundlicher Sicht lohnt sich dann ein genauer Blick auf das Zusammenspiel von Immunsystem, Zellstoffwechsel, Mitochondrien, Darmgesundheit, toxischen Belastungen, Stressregulation und chronischen Entzündungsprozessen.
Die Frequenztherapie mit Rifetech kann hier ein begleitender Baustein sein. Sie wird eingesetzt, um den Körper auf regulativer Ebene zu unterstützen, ohne invasiv einzugreifen. Ziel ist nicht die isolierte Behandlung eines einzelnen Symptoms, sondern die ganzheitliche Begleitung komplexer, chronischer und systemischer Beschwerdebilder.
Infusionen Wedding

Infusionen - wenn der Körper gezielte Unterstützung braucht
Infusionen sind für mich eine besonders interessante Möglichkeit, dem Körper ausgewählte Flüssigkeiten und Wirkstoffe direkt über die Vene zuzuführen. Anders als bei der Einnahme über Tabletten, Kapseln oder Trinklösungen wird dabei der Magen-Darm-Trakt umgangen. Die verabreichten Substanzen gelangen unmittelbar in den Blutkreislauf und stehen dem Organismus entsprechend ihrer Verteilung und Verstoffwechselung zur Verfügung. Gerade bei Menschen, die erschöpft sind, unter bestimmten Mangelzuständen leiden oder bei denen die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt eingeschränkt sein kann, kann eine individuell ausgewählte Infusion eine sinnvolle Therapieoption darstellen.
Dabei gilt für mich: Eine Infusion ist nicht einfach ein Beutel mit Vitaminen. Welche Substanzen eingesetzt werden, in welcher Dosierung und Kombination und ob eine Infusion überhaupt sinnvoll ist, sollte sich nach der persönlichen Situation, bestehenden Erkrankungen, Medikamenten und wo erforderlich, nach entsprechenden Laborbefunden richten.
Bei einer Infusion werden Flüssigkeit und darin enthaltene Wirkstoffe über einen venösen Zugang direkt in den Blutkreislauf gegeben. Der entscheidende Unterschied zur oralen Einnahme liegt darin, dass die Substanzen nicht zunächst den Magen-Darm-Trakt passieren müssen. Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn beispielsweise Verdauungsprobleme oder Resorptionsstörungen bestehen oder wenn bestimmte Wirkstoffe gezielt intravenös eingesetzt werden sollen. Je nach medizinischer beziehungsweise therapeutischer Indikation können Infusionslösungen unter anderem Elektrolyte, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder andere dafür geeignete Substanzen enthalten.
Welche Infusion sinnvoll ist, entscheidet sich für mich jedoch nicht nach einem fertigen Standardrezept. Vor einer Therapie steht deshalb eine ausführliche Anamnese. Bei vielen Fragestellungen gehören außerdem entsprechende Laboruntersuchungen dazu. So kann ich wesentlich gezielter entscheiden, welche Unterstützung sinnvoll sein könnte und welche Substanzen möglicherweise gar nicht benötigt werden. Denn auch bei Vitaminen und Mineralstoffen gilt: Mehr ist nicht automatisch besser.
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