Heute widmen wir uns dem schwierigen Thema Krebs – einer Erkrankung, die vielen Menschen Angst macht und deren Diagnose für Betroffene oft einem Schock oder sogar einem Trauma gleichkommt: Krebs. Immer mehr Menschen sind betroffen. Doch so belastend das Thema zunächst ist – es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Denn Verständnis bringt nicht nur Wissen, sondern auch Hoffnung und die Möglichkeit, aktiv zu werden.
Krebs verstehen – was steckt dahinter?
Wenn wir über Krebs sprechen, denken wir oft sofort an den Tumor. Doch streng genommen ist der Tumor nur ein Symptom. Unser Körper ist mit einer Vielzahl von Prozessen ausgestattet, die unkontrolliertes Zellwachstum eigentlich zuverlässig verhindern. Diese Schutzmechanismen geraten jedoch manchmal aus dem Gleichgewicht.
Krebs wird in der Sprache häufig als „böse“ beschrieben. Aber ist das wirklich so? Warum sollte etwas in unserem Körper, der auf Leben und Erhalt ausgerichtet ist, bösartig sein und uns zerstören wollen?
Die Wahrheit ist: Krebs ist nicht böse.
Es sind unsere eigenen Zellen, die aus dem Takt geraten sind – und die, auf ihre Weise, um ihr Überleben kämpfen.
Diesen Mechanismus kennen wir schon: In unserer Embryonalzeit und Kindheit wachsen wir rasch, weil sich unsere Zellen schnell teilen. Dieser Wachstumsmodus wird nach dem Ende der Wachstumsphase abgeschaltet. Kommt er später im Leben an einzelnen Stellen wieder zum Vorschein, gerät das System durcheinander – und Krebs kann entstehen.
Warum geraten Zellen aus dem Gleichgewicht?
Unsere Zellen sind täglich vielen Einflüssen ausgesetzt. Manche davon stärken uns, andere bringen Belastungen. Gerät das Gleichgewicht dauerhaft ins Wanken, können Zellen beginnen, ihre ursprüngliche Ordnung zu verlieren.
Typische Belastungen sind:
- Chronische Entzündungen, die den Organismus ständig in Alarmbereitschaft halten.
- Übersäuerung des Gewebes, die viele Prozesse aus dem Lot bringt.
- Dauerstress und seelische Traumen, die auch körperlich ihre Spuren hinterlassen.
- Mangelernährung – zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente.
- Überernährung – zu viel Zucker, minderwertiges Essen, Fertigprodukte.
- Gifte wie Alkohol, Nikotin oder auch Schadstoffe aus der Umwelt.
Selten ist es nur ein Faktor, der zu Krebs führt. Viel häufiger ist es ein Zusammenspiel mehrerer Belastungen, die nach und nach das Immunsystem schwächen und das innere Milieu verändern. Dann kann es passieren, dass Zellen mit veränderter DNA entstehen und sich unkontrolliert teilen.
Krebs entsteht nicht über Nacht
Wichtig zu wissen: Bis ein Tumor tastbar oder sichtbar ist, vergehen Jahre bis Jahrzehnte.
Aus einer einzigen veränderten Zelle müssen Millionen entstehen, bevor man von einem Millimeter Tumorgröße sprechen kann.
Das bedeutet: Es gibt Zeit.
Zeit, um hinzusehen, zu verstehen, Veränderungen einzuleiten und den Körper wieder in seine Kraft zu bringen.
Dieser Gedanke ist tröstlich – denn er nimmt die Schwere von der Vorstellung, der Krankheit sofort und völlig ausgeliefert zu sein.
Behandlung: Zeit für Entscheidungen
Wenn die Diagnose Krebs gestellt wird, erleben viele Patient:innen enormen Druck. Es heißt, man müsse sofort handeln, oft schon am nächsten Tag. Natürlich ist es wichtig, sich den medizinischen Möglichkeiten wie Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung nicht zu verschließen. Doch genauso wichtig ist es, sich selbst genügend Zeit zum Verstehen und Reflektieren zu nehmen.
Es geht nicht darum, die Ärzt:innen infrage zu stellen – sondern darum, selbst ein Stück Kontrolle zurückzugewinnen. Wer über seine Erkrankung Bescheid weiß, fühlt sich weniger ausgeliefert, kann gezielt nachfragen und Entscheidungen bewusster treffen.
Die Schulmedizin entfernt oder zerstört Tumorzellen – was wichtig und oft lebensrettend sein kann. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum konnte mein Immunsystem die Krebszellen nicht rechtzeitig erkennen und stoppen?
Ganzheitlich hinschauen
Um Heilung und Stabilität zu erreichen, braucht es mehr als die Entfernung oder Zerstörung eines Tumors. Es geht darum, das gesamte System wieder ins Gleichgewicht zu bringen – sowohl im Außen als auch im Inneren.
- Im Außen: Ernährung, Bewegung, Arbeitssituation, Stresslevel, Traumen, Umgang mit Giften wie Alkohol oder Nikotin.
- Im Inneren: Zustand des Immunsystems, Entzündungsmarker, natürliche Killerzellen, T-Helferzellen, Vitamin- und Mineralstoffstatus, Belastungen durch Schwermetalle oder Pestizide, die Entgiftungsleistung von Leber, Darm und Nieren.
Wenn wir auf beiden Ebenen hinschauen, erkennen wir, dass Krebs nicht „plötzlich“ da ist – sondern Ergebnis einer längeren Entwicklung, die wir beeinflussen können.
Naturheilkundliche Ansätze
Die Naturheilkunde bietet heute eine breite Palette an Möglichkeiten, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen unterstützen:
- Ernährung und Orthomolekularmedizin: gezielte Versorgung mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen.
- Umfassende Laboruntersuchungen, um Ursachen und Belastungen aufzuspüren.
- Infusionstherapien: z. B. mit hochdosiertem Vitamin C, Curcuma oder Einjährigem Beifuß.
- Plasmafrequenztherapie mit speziellen Tumorprogrammen.
- Traumatherapie zur seelischen Verarbeitung und Stärkung der inneren Resilienz.
- Und nicht zuletzt: Ihre eigene aktive Rolle – in Bewegung, Ernährung, im Umgang mit Stress und im bewussten Gestalten des Alltags.
Niemand ist einer Krebserkrankung völlig ausgeliefert.
Es gibt immer Wege, das Immunsystem zu stärken, Heilungsprozesse zu unterstützen und Hoffnung zu nähren.
Das Wichtigste zum Schluss
Krebs ist ein komplexer Prozess, aber er ist kein Urteil ohne Ausweg.
Neben der Schulmedizin gibt es viele begleitende Möglichkeiten, die Kraft und Balance zurückzugeben.
Sie sind nicht allein. Wenn Sie Fragen haben, Unterstützung wünschen oder einfach einen geschützten Raum zum Sprechen brauchen:
Melden Sie sich gern bei mir – Kontakt– gemeinsam finden wir Wege, die Mut machen, stärken und Hoffnung geben.
