Naturheilpraxis in Berlin - Mitte Prostata

 

Prostata Mitte Berlin

Die Prostata - Ein Paradigmenwechsel: Die gutartige Prostatavergrößerung neu verstehen!



Ist bei der Prostata wirklich nur das Testosteron schuld? Viele Männer kennen es: Der Harnstrahl wird schwächer, nachts führt der Weg häufiger zur Toilette, das Wasserlassen dauert länger oder es bleibt das Gefühl zurück, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Nicht selten steckt dahinter eine benigne Prostatahyperplasie – kurz BPH, also eine gutartige Vermehrung von Zellen in der Prostata.

Lange Zeit wurde ihre Entstehung vor allem über die männlichen Sexualhormone erklärt. Testosteron wird im Prostatagewebe durch das Enzym 5-Alpha-Reduktase in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. DHT bindet an den Androgenrezeptor und beeinflusst Wachstum und Funktion der Prostata.  Doch mittlerweile verändert sich unser Verständnis.

Neuere Forschungen bis hin zu modernen Single-Cell-Analysen einzelner Zellen der Prostata zeigen, dass die BPH offenbar wesentlich komplexer ist als ein „Zu-viel-Testosteron-Problem“. Serumwerte von Testosteron oder DHT erklären in neusten Studien nicht, warum bei dem einen Mann die Prostata stark wächst und bei einem anderen kaum. Inzwischen rücken chronische Entzündungsprozesse, Veränderungen des Immunsystems, aktivierte Fibroblasten, oxidativer Stress, Alterungsprozesse und Veränderungen des lokalen Gewebemilieus immer stärker in den Mittelpunkt.Prostata

Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?

Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität. Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination. Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.

Und was hat das alles mit Prostatakrebs zu tun?



An dieser Stelle müssen wir eine wichtige Unterscheidung treffen:Eine benigne Prostatahyperplasie ist kein Prostatakrebs – und nach heutigem medizinischem Wissen wird aus einer BPH nicht automatisch ein Prostatakarzinom.

Das National Cancer Institute weist ausdrücklich darauf hin, dass eine BPH das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, nicht grundsätzlich erhöht. Beide Erkrankungen können allerdings beim selben Mann gleichzeitig vorkommen, insbesondere weil beide mit zunehmendem Lebensalter häufiger werden.  Und trotzdem wird es wissenschaftlich sehr interessant. Denn einige biologische Prozesse, die wir bei der BPH beobachten – beispielsweise chronische Entzündungsreaktionen, oxidativer Stress, Veränderungen des Gewebemilieus, Fibrose, Stoffwechselveränderungen und bestimmte Immunreaktionen – werden auch im Zusammenhang mit der Entstehung und Entwicklung von Prostatakarzinomen erforscht. Das bedeutet aber nicht: BPH ? Entzündung ? Krebs. So einfach ist die Biologie nicht.

Viel spannender sind die Fragen: Warum bleibt eine Prostataveränderung bei dem einen Mann gutartig – während sich bei einem anderen Mann unabhängig davon maligne Zellen entwickeln? Welche Rolle spielen dabei Entzündung, Immunsystem, Stoffwechsel, Umweltfaktoren und Zellalterung? Und woran kann man frühzeitig erkennen, dass hinter Prostatabeschwerden möglicherweise mehr steckt als eine gutartige Vergrößerung? Genau darum geht es in meinem nächsten Newsletter:

Benigne Prostatahyperplasie und Prostatakarzinom – was verbindet beide Erkrankungen wirklich? Denn gerade bei der Prostata lohnt es sich, nicht erst dann genauer hinzuschauen, wenn deutliche Beschwerden entstanden sind, sondern frühzeitig auf Veränderungen des gesamten Systems zu achten.

Prostata ganzheitlich behandeln – Entzündung und Regulation mitdenken

Was bedeutet dieses neue Verständnis nun für die Behandlung der Prostata? Zunächst einmal: Eine gutartige Prostatavergrößerung sollte urologisch abgeklärt werden. Gerade bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden ist es wichtig, andere Ursachen auszuschließen und unter anderem Prostatagröße, Restharn, Harnfluss und – je nach Alter und individueller Situation. Aus ganzheitlicher Sicht wird es interessant, zusätzlich nach Faktoren zu suchen, die ein entzündliches oder ungünstiges Gewebemilieu fördern können. Dazu gehören beispielsweise: eine ausreichende und individuell angepasste Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige körperliche Bewegung, die Regulation des Körpergewichts und des Stoffwechsels, eine möglichst entzündungsarme Ernährung, ausreichend Schlaf, die Betrachtung oxidativer Belastungen sowie eine gute Funktion von Darm, Ausscheidungsorganen und Beckenboden. Naturheilkundlich können – abhängig vom individuellen Befund – zusätzlich phytotherapeutische, antioxidative und entzündungsmodulierende Maßnahmen zur Behandlung der Prostata in Betracht gezogen werden. Besonders spannend finde ich die aktuelle Forschung deshalb, weil sie die Prostata nicht mehr ausschließlich als hormonabhängiges Organ, sondern zunehmend als Teil eines komplexen Zusammenspiels aus Hormonen, Immunsystem, Stoffwechsel, Gefäßversorgung, Gewebealterung und Entzündungsregulation betrachtet. Moderne Single-Cell-Untersuchungen zeigen genau diese Vielzahl unterschiedlicher Zell- und Immunmechanismen.Eine solche ganzheitliche Betrachtung der Prostatagesundheit biete ich auch für Männer aus in meiner Praxis i in Mitte.

Jeder Mensch ist individuell – und genauso individuell sollte auch eine Therapie sein. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die zum Leben passen und realistisch umsetzbar sind. Besonders erfüllend ist es für mich, wenn Patientinnen und Patienten wieder mehr

Entscheidend ist das Gewebe er Prostata direkt um die Harnröhre!

Spannend wird es, wenn wir uns anschauen, wo die gutartige Prostatavergrößerung hauptsächlich entsteht.Die typischen BPH-Knoten entwickeln sich vor allem in der sogenannten Transitionszone der Prostata. Diese liegt unmittelbar um den Anfangsbereich der Harnröhre. Wächst das Gewebe der Prostata hier, kann es die Harnröhre zunehmend einengen. Genau daraus können Beschwerden wie ein schwächerer Harnstrahl, Startschwierigkeiten, Nachtröpfeln, Restharngefühl oder häufigerer Harndrang entstehen. Und gerade dieses Gewebe der Prostata zeigt in neueren Untersuchungen interessante Veränderungen. In BPH-Gewebe finden sich veränderte Immunzellpopulationen, aktivierte Fibroblasten und verschiedene entzündliche Signalwege. Bestimmte Makrophagen-Untergruppen – darunter auch M2-Makrophagen – sind  am Umbau- und Fibroseprozessen der Prostata beteiligt. Gleichzeitig spielen Botenstoffe und Wachstumsfaktoren eine Rolle. Besonders interessant ist dabei TGF-?, das unter anderem die Aktivierung von Fibroblasten, die Bildung von Bindegewebe und fibrotische Umbauprozesse beeinflussen kann. Neuere Untersuchungen zeigen, dass TGF-?-Signalwege in hyperplastischem Gewebe der Prostata besonders aktiv sind. Auch bakterielle Einflüsse, Veränderungen des lokalen Mikrobioms und Umweltbelastungen werden inzwischen wissenschaftlich untersucht. So gibt es beispielsweise experimentelle und erste klinische Hinweise auf Zusammenhänge mit bestimmten Bakterien, Phthalaten und Schwermetallbelastungen. Das Bedeutet, lokale Entzündungs- und Gewebemilieu der Prostata verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als ihm lange Zeit gegeben wurde. Dieses erweiterte Verständnis ist für Männer mit Prostatabeschwerden für die Behandlung wichtig in meiner Praxis in Mitte.

 

Immunsystem Mitte

Immunsystem

Immunsystem und Autoimmunerkrankungen - wenn Abwehr aus dem Gleichgewicht gerät


Ein überlastetes oder fehlreguliertes Immunsystem kann körpereigene Strukturen fälschlicherweise als Bedrohung wahrnehmen. Dadurch können chronische Entzündungen und Autoimmunprozesse entstehen oder verstärkt werden. Das bedeutet nicht, dass jede Erkrankung allein durch Stress entsteht – aber chronische Überforderung, Infektbelastungen, Darmstörungen und Mikronährstoffmängel können das Immunsystem deutlich beeinflussen.
Mögliche Beschwerdebilder, bei denen das Immunsystem eine wichtige Rolle spielen kann, sind zum Beispiel
- chronische Darmentzündungen und Reizdarmsyndrom
- Erschöpfungssyndrome oder dauernde Infektanfälligkeit
- Wiederkehrende Virus und Bakterieninfektionen
- Long Covid, Erschöpfung nach Impfung
- ME/CFS, Burnout, Erschöpfung
- Rheuma (Gelenke)
- Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis
- Migräne
- uvm.

Auch bei wiederkehrenden Virus- oder Bakterieninfektionen lohnt sich ein genauer Blick auf das Immunsystem: Ist es zu schwach, zu aktiv, fehlgesteuert oder erschöpft? Genau hier setzt eine individuelle, naturheilkundliche Unterstützung für Ihr Immunsystem an.

Darmsanierung Mitte

Darmsanierung

Ein gestörter Darm hat viele Symptome



Blähbauch, Verdauungsprobleme, Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Erschöpfung oder das Gefühl, dass der Körper nicht mehr richtig ins Gleichgewicht kommt: Viele Beschwerden haben ihren Ursprung oder zumindest eine wichtige Verbindung zum Darm. Eine ganzheitliche Darmsanierung setzt genau hier an. Sie betrachtet den Darm nicht nur als Verdauungsorgan, sondern als zentrales Regulationssystem für Immunsystem, Schleimhautbarriere, Nährstoffaufnahme, Energie, Stoffwechsel und seelische Stabilität.

Ein gesunder Darm ist wichtig für die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Gleichzeitig schützt eine stabile Darmschleimhaut den Körper vor unnötigen Entzündungsreizen. Gerät diese feine Regulation aus dem Gleichgewicht, können Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm, Unverträglichkeiten, Hautprobleme, Infektanfälligkeit, Erschöpfung, innere Unruhe oder Stimmungsschwankungen entstehen oder sich verstärken.

Eine individuelle Darmsanierung fragt deshalb nicht nur: Welche Symptome bestehen? Sondern vor allem: Warum ist der Darm gereizt? Welche Belastungen wirken im Hintergrund? Ist die Darmschleimhaut geschwächt? Gibt es Hinweise auf stille Entzündungen, Fehlbesiedlungen, Stressbelastung oder Mikronährstoffmängel? Und was braucht der Körper, damit Verdauung, Schleimhaut, Immunsystem und Energie wieder besser reguliert werden können?

Burnout Mitte

BurnoutEin zentraler Schlüssel bei Burnout sind die Mitochondrien. Sie sind die kleinen Kraftwerke unserer Zellen und produzieren ATP – also die Energie, die jede Zelle für ihre Arbeit benötigt. Ohne ausreichend ATP fehlt dem Körper Kraft. Dann können Muskeln, Gehirn, Immunsystem, Hormonsystem, Verdauung und Nervensystem nicht mehr optimal arbeiten.
Wenn Mitochondrien durch Dauerstress, Infekte, Entzündungen, oxidativen Stress, Nährstoffmängel, Medikamente, Umweltbelastungen oder chronische Erkrankungen geschwächt werden, kann sich dies als Burnout, tiefe Erschöpfung, Muskelschwäche, Konzentrationsmangel, Belastungsintoleranz, Schlafstörung oder emotionale Überforderung zeigen.

Bei Burnout reicht es daher oft nicht, nur „mehr Ruhe“ zu empfehlen. Der Körper braucht gezielte Unterstützung auf Zellebene.

In meiner Praxis schaue ich deshalb genau: Welche Nährstoffe fehlen? Gibt es Hinweise auf Entzündungen? Ist das Immunsystem überlastet? Gibt es Mängel an Vitamin D, B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Selen, Eisen, Coenzym Q10 oder anderen wichtigen Substanzen? Wie steht es um Schilddrüse, Leber, Darm, Hormonsystem und Stressregulation?

Eine moderne Labordiagnostik kann helfen, die Ursachen von Burnout besser zu verstehen. Denn wenn sichtbar wird, was dem Körper fehlt und welche Systeme überlastet sind, kann die Therapie gezielter, individueller und nachvollziehbarer aufgebaut werden.

Gürtelrose Mitte

Gürtelrose

Wie können Nervenschäden und damit Nervenschäden verhindert werden?



Bei Gürtelrose stehen häufig starke Nervenschmerzen im Vordergrund. Diese können brennend, stechend, elektrisierend oder tief ziehend empfunden werden. Manchmal halten die Schmerzen auch nach Abklingen der Hautveränderungen über Wochen oder Monate an. Dann spricht man von einer postzosterischen Neuralgie.

Genau deshalb ist es wichtig, möglichst früh zu reagieren: Das Ziel ist, die akute Virusaktivität zu beruhigen, das Immunsystem zu unterstützen und die betroffenen Nervenzellen bestmöglich zu versorgen.

Besonders wichtig sind dabei Nährstoffe, die für Nerven, Zellschutz und Regeneration eine Rolle spielen, zum Beispiel B-Vitamine, Vitamin C, Lysin, Magnesium, Zink, Vitamin D und weitere individuell passende Mikronährstoffe.

Corona Mitte

Corona

Was schauen wir uns in meiner Praxis gemeinsam an?



In meiner Praxis ist es möglich, bei anhaltenden Beschwerden nach Corona genauer hinzuschauen. Je nach Beschwerdebild können Laboranalysen sinnvoll sein, um Immunlage, Entzündungsmarker, Mikronährstoffe, mitochondriale Belastungen, Darmgesundheit und mögliche Hinweise auf Spike- oder Corona-Belastungen zu beurteilen.

Spezialisierte Labore, unter anderem das MMD Labor in Magdeburg, bieten Untersuchungen an, bei denen freies Spikeprotein, Spikeprotein in Exosomen, Nukleokapsid in Exosomen sowie Corona RNA in Serum, Plasma oder Immunzellen betrachtet werden können. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, D-Dimere und weitere Gerinnungs- oder Entzündungsmarker zu kontrollieren, wenn Hinweise auf Mikrozirkulationsstörungen, Mikrothromben, Luftnot, Druckgefühl, Herzrasen oder deutliche Belastungsintoleranz bestehen.

So entsteht ein genaueres Bild davon, wo der Körper Unterstützung braucht – bei Corona in

Herpes Mitte

Herpes

Ist eine naturheilkundliche Stärkung des Immunsystems sinnvoll?



Eine naturheilkundliche Begleitung bei Herpes zielt darauf ab, das Immunsystem zu stabilisieren, den Körper zu entlasten und Rückfälle besser zu regulieren. Je nach Situation können Mikronährstoffe, Infusionstherapie, Darmaufbau, pflanzliche Wirkstoffe, Ernährungsanpassungen und Maßnahmen zur Stressregulation sinnvoll sein. Ergänzend setze ich in meiner Praxis auch die Rifetech- Plasma Frequenztherapie ein. Dabei können spezielle Herpes-Programme unterstützend angewendet werden, um die Regulation des Körpers zu begleiten.

Im Akutfall berichten manche Patienten bereits nach wenigen Sitzungen über eine deutliche Beruhigung der Beschwerden; bei häufig wiederkehrendem Herpes kann eine Serie von etwa sechs Anwendungen sinnvoll sein, immer kombiniert mit einer gezielten Stärkung des Immunsystems – bei Herpes in

Krebs Mitte

Krebs

Ursachen von Krebs erkennen - ganzheitlich hinschauen


Um Heilung und Stabilität zu erreichen, braucht es mehr als die Entfernung oder Zerstörung von Krebs. Es geht darum, das gesamte System wieder ins Gleichgewicht zu bringen – sowohl im Außen als auch im Inneren.

•Im Außen: Ernährung, Bewegung, Arbeitssituation, Stresslevel, Traumen, Umgang mit Giften wie Alkohol oder Nikotin.
•Im Inneren: Zustand des Immunsystems, Entzündungsmarker, natürliche Killerzellen, T-Helferzellen, Vitamin- und Mineralstoffstatus, Belastungen durch Schwermetalle oder Pestizide, die Entgiftungsleistung von Leber, Darm und Nieren.

Wenn wir auf beiden Ebenen hinschauen, erkennen wir, dass Krebs nicht „plötzlich“ da ist – sondern Ergebnis einer längeren Entwicklung, die wir beeinflussen können. Ich schaue mit Ihnen gemeinsam genau hin, in meiner Praxis

Prostata Mitte

Prostata

Warum nimmt die gutartige Prostatavergrößerung vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu?

Wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen. Mit dem Älterwerden verändern sich Hormonverhältnisse, Immunregulation, Stoffwechsel, Gefäßversorgung und Reparaturmechanismen des Gewebes. Chronisch niedriggradige Entzündungen und fibrotische Veränderungen können zunehmen. Gleichzeitig werden Übergewicht, metabolische Veränderungen und Bewegungsmangel zunehmend als mögliche modifizierbare Einflussfaktoren der BPH untersucht. Neuere Übersichtsarbeiten sehen insbesondere einen Zusammenhang zwischen BPH beziehungsweise Beschwerden der unteren Harnwege und Faktoren wie Adipositas, Stoffwechselstörungen und geringer körperlicher Aktivität.

Deshalb ist Bewegung aus ganzheitlicher Sicht ein wichtiger Baustein. Dabei geht es keineswegs um Extremsport. Regelmäßiges Gehen, Treppensteigen, Kniebeugen, leichtes Wippen auf den Fußballen, Mobilisation des Beckens und bewusstes tiefes Atmen bringen Bewegung in den gesamten Beckenraum. Auch Zwerchfell und Beckenboden arbeiten funktionell miteinander. Für einen gesunden Beckenboden ist übrigens nicht nur Kraft wichtig, sondern ebenso die Fähigkeit zur Entspannung/ tiefe Bauchatmung und Koordination.

Auch das Trinkverhalten sollte betrachtet werden. Ausreichende Flüssigkeit gehört zu einer gesunden Basisversorgung. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als allgemeinen Richtwert rund 1,5- 2 Liter Getränke täglich, bei Hitze, Sport oder stärkerem Flüssigkeitsverlust entsprechend mehr. Wasser und ungesüßte Tees sind hierfür besonders geeignet. Bei bereits vorhandenen Beschwerden der unteren Harnwege muss die Trinkmenge allerdings individuell angepasst werden. Viel Flüssigkeit am späten Abend kann beispielsweise nächtlichen Harndrang verstärken.

 

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