FAQ

1. Ersttermin und Vorbereitung

Im ersten Termin nehmen wir uns Zeit, Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte und bereits vorliegende Befunde in Ruhe anzuschauen. Mir ist wichtig, nicht nur einzelne Symptome zu betrachten, sondern Zusammenhänge zu erkennen und ein klares Bild Ihrer Situation zu gewinnen.

Für den ersten Termin sollten Sie ausreichend Zeit einplanen. Gerade bei komplexen oder länger bestehenden Beschwerden ist ein ausführliches Gespräch wichtig, damit wir sorgfältig und ohne Hektik arbeiten können. im Schnitt 1,5-2 Stunden

Hilfreich sind Arztbriefe, Laborwerte, Bildbefunde, Medikamentenlisten und eine Übersicht über Ihre aktuellen Nahrungsergänzungsmittel. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto besser lässt sich Ihr gesundheitlicher Weg einordnen.

Ja, selbstverständlich. Auch ohne umfangreiche Vorbefunde kann ein Erstgespräch sehr sinnvoll sein. Gemeinsam schauen wir dann, was bereits bekannt ist und welche nächsten Schritte hilfreich wären.

Ja, das ist sehr sinnvoll. Gerade bei chronischen Beschwerden, Autoimmunprozessen oder Erschöpfung ist es wichtig zu wissen, was aktuell eingenommen wird und wie der Körper bisher unterstützt wurde. Noch besser, bringen Sie einfach alle mit. Besonders bei Nahrungsergänzungsmitteln sind Dosierung und Zusammensetzung wichtig.

Unmittelbar am Hauseingang sind keine Parkplätze. Aber die möglichen Parkflächen sind nur einige Meter von der Praxis entfernt und kostenfrei.

2. Kosten, Erstattung und Bezahlung

Die aktuellen Kosten für den Ersttermin finden Sie auf meiner Seite Therapiekosten. Wichtig ist mir, dass der erste Termin ausreichend Raum bietet und nicht nur ein kurzes Kennenlernen bleibt.

Folgetermine richten sich nach Zeitaufwand und Inhalt. Ob Verlaufsgespräch, Laborbesprechung, Therapieplanung oder Infusion – der tatsächliche Aufwand kann je nach Situation unterschiedlich sein.

Heilpraktikerleistungen sind häufig Privatleistungen. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen je nach Tarif oft einen Teil der Kosten, gesetzliche Krankenkassen in der Regel jedoch nicht.

Ja, Sie erhalten von mir eine Rechnung und reichen diese dann – sofern eine passende Versicherung besteht – selbst ein. So bleibt der Ablauf für Sie transparent und nachvollziehbar.

Ja, wenn wir Laborwerte einsenden, entstehen Laborkoste: Die Abrechnung erfolgt immer mit dem entsprechenden Labor direct. Sie erhalten dafür eine gesonderte Rechnung vom Labor. Private Krankenversicherungen/ Beihilfen und zusatzversicherungen übernehmen diese zum Teil auch. Wichtig ist, informieren Sie sich gern vorher bei Ihren Kassen/Versicherungen.

Die Bezahlung ist in meiner Praxis oder per Überweisung innerhalb der angegebenen Frist möglich. Mir ist wichtig, die organisatorischen Abläufe für Sie so klar und unkompliziert wie möglich zu halten.

3. Terminorganisation und Praxisablauf

Einen Termin können Sie telefonisch oder per E-Mail anfragen. Wenn Sie Ihr Anliegen kurz schildern, kann ich meist besser einschätzen, welcher Terminrahmen für Sie sinnvoll ist.

Das hängt von der aktuellen Auslastung der Praxis und vom Umfang Ihres Anliegens ab. Bei besonders belastenden Situationen versuche ich, zeitnah eine gute Lösung zu finden. Rufen Sie mich einfach an: Tel: 0155 6633 0663.

Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, geben Sie mir bitte möglichst früh Bescheid. Das hilft bei der Planung und ermöglicht es oft, den Termin anderweitig zu vergeben.

Bitte beachten Sie die auf meiner Website genannte Absageregelung. Kurzfristig abgesagte oder nicht wahrgenommene Termine müssen in der Regel berechnet werden, weil die Zeit fest für Sie reserviert war.

Meine Praxis befindet sich am Pastor-Niemöller-Platz 8 in 13156 Berlin-Pankow. Der Eingang liegt über die Friedrich-Engels-Straße an der Tramhaltestelle neben dem Fahrradladen.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Terminen in der Praxis. In besonderen Situationen kann individuell besprochen werden, welche Form der Begleitung sinnvoll und realistisch ist. Auf Wunsch sind Hausbesuche möglich.

4. Diagnostik, Labor und Befunde

In meiner Praxis arbeite ich mit verschiedenen Laboranalysen und Blutuntersuchungen – immer abhängig von der Fragestellung und dem Beschwerdebild. Dazu können zum Beispiel Nährstoffanalysen, Entzündungsmarker, Immunparameter, Tumordiagnostik, Belastung mit Viren, Bakterien, Parasiten, Borreliose, EBV, Corona und Spikes oder Darmuntersuchungen, Hormone, gehören. Ich arbeite dafür mit unterschiedlichen Laboren direkt zusammen.

Eine Blutuntersuchung oder andere Analyse kann besonders dann hilfreich sein, wenn Beschwerden länger bestehen, sich nicht gut erklären lassen oder Hinweise auf Mängel, Entzündungen, Belastungen oder Regulationsstörungen bestehen. Laborwerte geben einen direkten Blick in die Tiefe und lassen häufig Symptome erklären. Besonders zu Beginn einer Therapie könne diese sehr wichtig sein.

Gerade bei Darmbeschwerden, Unverträglichkeiten, Reizdarm, Leaky Gut, Erschöpfung oder Infektanfälligkeit kann eine Stuhluntersuchung sehr aufschlussreich sein. Sie hilft, Entzündungsparamater (Zytokine, also mögliche entzündliche Prozesse ,die Darmflora sowie die Schleimhaut besser einzuordnen.

Vorhandene Arztbriefe und Laborwerte sind oft sehr hilfreich und werden in die Betrachtung mit einbezogen. Ob zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sind, zeigt sich meist erst im Zusammenhang mit Ihrer Vorgeschichte und Ihren aktuellen Beschwerden und der Aktualität der Befunde.

Ich versuche, Labor nicht möglichst umfangreich, sondern möglichst gezielt einzusetzen. Entscheidend sind Ihre Beschwerden, die bisherige Entwicklung und die Frage, welche Informationen tatsächlich therapeutisch weiterhelfen

Laborkosten werden in der Regel direkt vom Labor berechnet. Sie sind zusätzliche Kosten und nicht automatisch in den Behandlungskosten meiner Praxis enthalten.

5. Therapieplanung und Behandlungsmethoden

Ein Therapieplan entsteht in meiner Praxis nicht nach einem starren Schema. Er ergibt sich aus Ihrer Anamnese, vorhandenen Befunden, Laborwerten, Ihrer Belastbarkeit und dem, was im Alltag für Sie wirklich umsetzbar ist.

Symptome werden selbstverständlich ernst genommen. Ziel ist die Suchen ach den Ursache, denn die Symptombehandlung kann zwar kurzfristig helfen, ändert aber das Problem nicht. Ich schaue also immer auf mögliche Zusammenhänge und Ursachen – etwa auf Entzündungen, Mängel, Stressachsen, Darmgesundheit, Belastungen oder chronische Regulationsstörungen und ganz wichtig, die psychische Belastung.

Für mich schließen sich Labor und Naturheilkunde nicht aus, sondern ergänzen sich sinnvoll. Labor kann helfen, den Körper genauer zu verstehen, während die naturheilkundliche Therapie daran anknüpft und individuell aufgebaut wird.

Das hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab. Ich empfehle solche Verfahren dann, wenn sie zu Ihrem Beschwerdebild passen und aus meiner Sicht eine sinnvolle Ergänzung des Behandlungskonzeptes darstellen.

Das lässt sich seriös meist erst nach dem Erstgespräch und gegebenenfalls nach Vorliegen weiterer Befunde beantworten und wie schnell das eigene System auf Therapien reagiert. Manche Menschen brauchen vor allem Orientierung, andere eine längere und engere Begleitung.

Wichtig sind für mich nicht nur Laborwerte, sondern vor allem auch Veränderungen im Alltag: mehr Energie, besserer Schlaf, stabilere Verdauung, weniger Beschwerden oder eine bessere Belastbarkeit.

Therapieerfolg zeigt sich oft in mehreren kleinen, aber wichtigen Schritten.

6. Kinesiologie als ein weitere Schwerpunkt

In meiner Praxis nutze ich Applied Kinesiology als ergänzendes, ganzheitliches Verfahren, um den Körper in seiner aktuellen Regulationslage besser zu verstehen. Dabei geht es nicht nur um klassisches Muskeltesten, sondern um ein systemisches Austesten von Fragestellungen, Belastungen, Organbezügen und möglichen unterstützenden Maßnahmen. Applied Kinesiology kann aus meiner Sicht helfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die im Gespräch, in der Symptomatik oder im bisherigen Verlauf bereits angelegt sind. Gerade bei komplexen Beschwerden nutze ich sie deshalb gern als zusätzlichen Hinweisgeber, zum Beispiel bei der Frage, welche Nahrungsergänzungsmittel der Körper im Moment gut annehmen könnte oder wo eine besondere Belastung im Organsystem liegen könnte. Wichtig ist mir dabei immer: Applied Kinesiology ersetzt keine ärztliche Abklärung, keine Labordiagnostik und keine sorgfältige Befundauswertung, sondern ergänzt diese um eine weitere, ganzheitliche Ebene.

Applied Kinesiology ist ein ganzheitliches Verfahren, bei dem über gezielte manuelle Muskeltests Rückschlüsse auf Regulationsprozesse im Körper gewonnen werden sollen. Ich  nutze  sie ergänzend, um Fragestellungen systemischer zu betrachten und den Körper in seiner aktuellen Reaktionslage besser einzuschätzen.

Ich nutze sie vor allem ergänzend bei komplexen Beschwerdebildern, bei unklaren Belastungssituationen, zur orientierenden Einschätzung von Organbezügen sowie beim Austesten möglicher unterstützender Nahrungsergänzungsmittel. Sie kann helfen, Hinweise zu ordnen und Therapieüberlegungen feiner auf den einzelnen Menschen abzustimmen.

Applied Kinesiology kann als ergänzender Hinweis darauf genutzt werden, welche Substanzen oder Präparate aktuell eher passend erscheinen könnten. Mir ist dabei wichtig, dies immer in den Gesamtzusammenhang einzuordnen – also zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Laborwerten und weiteren Befunden.

Ja, Applied Kinesiology kann aus meiner Sicht auch organspezifisch Hinweise geben, etwa wenn es um Belastungen bestimmter Organsysteme oder um die Frage nach unterstützenden Maßnahmen geht. Gerade bei chronischen oder vielschichtigen Beschwerden kann das hilfreich sein, um den Blick noch gezielter auf mögliche Zusammenhänge zu richten.

Nein. In meiner Praxis ist Applied Kinesiology immer ein ergänzendes Verfahren. Sie ersetzt weder Laboranalysen noch ärztliche Diagnostik oder bildgebende Untersuchungen. Vielmehr kann sie helfen, das Gesamtbild zu vervollständigen und therapeutische Überlegungen ganzheitlich mit einzubeziehen.

7. Beschwerden und Schwerpunkte der Praxis

Ich begleite Menschen unter anderem bei Erschöpfung, Fatigue, Krebs,  Long Covid, Impfschäden,Autoimmunprozessen, Darmbeschwerden, neurologischen Symptomen, Allergien, chronischen Infektionen wie Herpes, EBV, Gürtelrose, Cytomegalie, Borreliose, Toxoplasmose, Giardien, Staphylokokken, Strepptokokken u.a. hormonellen Themen und belastenden chronischen Erkrankungen. Entscheidend ist immer, ob eine ganzheitliche Betrachtung sinnvoll erscheint.

Ja, diese Themen gehören zu den häufigen Gründen, weshalb sich Menschen an mich wenden. Hier ist meist wichtig, den Körper insgesamt zu betrachten und nicht nur einzelne Laborwerte oder Symptome isoliert zu bewerten.

Ja, eine begleitende naturheilkundliche Betrachtung kann bei Autoimmunprozessen sehr sinnvoll sein. Dabei geht es nicht um einfache Versprechen, sondern um ein sorgfältiges Hinschauen auf mögliche Entzündungsprozesse, Belastungen und unterstützende Schritte.

Ja, auch diese Themen gehören zu den Schwerpunkten meiner Praxis. Gerade bei neurologischen Beschwerden ist mir eine sorgfältige, verantwortungsvolle und ergänzende Begleitung besonders wichtig.

Ja, unbedingt. Der Darm spielt bei vielen Beschwerden eine zentrale Rolle – nicht nur bei Verdauungsproblemen, sondern oft auch bei Erschöpfung, Immunsystem, Stimmung und Entzündungsneigung.

Ja, ich begleite Menschen auch ergänzend und begleitend in belastenden Krankheitsphasen. Dabei stehen Stabilisierung, Orientierung, behutsame Unterstützung und ein verantwortungsvoller Blick auf das Gesamtbild im Vordergrund und mit biologischer Tumortherapie.

8. Sicherheit, Grenzen und Zusammenarbeit mit Ärzten

Naturheilkundliche Begleitung ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Ja, das ist mir sehr wichtig. Ich arbeite mit einem sehr engagierten Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen aus der Medizin/ Zahnmedizin und Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern zusammen. Eine gute Begleitung gelingt oft am besten, wenn unterschiedliche Blickwinkel sinnvoll zusammenarbeiten und vorhandene Befunde ernst genommen werden.

Immer dann, wenn Beschwerden neu, akut, stark oder unklar sind, sollte schulmedizinisch abgeklärt werden. Das gilt besonders bei neurologischen Ausfällen, starken Schmerzen, Atemnot, Herzbeschwerden oder anderen akuten Warnzeichen.

Ja, in vielen Fällen ist genau das sinnvoll. Wichtig ist dabei, bestehende Diagnosen, Medikamente und laufende Therapien sorgfältig zu berücksichtigen und verantwortungsvoll mit einzubeziehen.

Nein, eine naturheilkundliche Praxis ist kein Ort für Notfallversorgung. Bei akuten Notfällen oder plötzlich schweren Beschwerden wenden Sie sich bitte sofort an den Rettungsdienst oder an eine ärztliche Akutversorgung.

Mir ist wichtig, sorgfältig, transparent und realistisch zu arbeiten. Dazu gehören klare Grenzen, sinnvolle Diagnostik, die Einbeziehung vorhandener Befunde und die ehrliche Einschätzung, was naturheilkundlich begleitend möglich ist und was nicht.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten. Kontakt